Sadıkoğlu: „Die vierte vorübergehende Steuerperiode sollte nicht wieder eingeführt werden“
23 Oktober 2025 09:20 · 8 AufrufeOğuzhan Ata Sadıkoğlu, Vorsitzender des Vorstands der Malatya Handels- und Industriekammer (MTSO), erklärte, dass die Wiedereinführung der vierten vorläufigen Steuerperiode im neuen Gesetzespaket Unternehmen zusätzliche Belastungen auferlegen würde, und forderte, dass diese Bestimmung überprüft und die vor drei Jahren abgeschaffte Regelung nicht wieder eingeführt werden sollte.
Oğuzhan Ata Sadıkoğlu, Vorsitzender des Vorstands der Malatya Handels- und Industriekammer (MTSO), bewertete die geplanten Steuerregelungen im „Gesetzesvorschlag zur Änderung der Steuergesetze und einiger anderer Gesetze sowie des KHK Nr. 631“, der der Großen Nationalversammlung der Türkei am 7. Oktober 2025 vorgelegt wurde, und erklärte, dass viele Bestimmungen des Vorschlags den Unternehmen neue Lasten aufbürden würden, anstatt sie zu entlasten.
Sadıkoğlu betonte insbesondere, dass die Wiedereinführung der vierten vorläufigen Steuerperiode die Unternehmen in Schwierigkeiten bringen würde: „Gemäß dem Entwurf des Gesetzespakets wird die Bestimmung, die die vierte vorläufige Steuer wieder einführt, am Tag ihrer Veröffentlichung in Kraft treten und auf die Einkünfte des Jahres 2025 angewendet werden. Somit müssten die vorläufigen Steuererklärungen für die Periode 2025/4 bis zum 17. Februar 2026 eingereicht werden. Weder unsere Unternehmen noch unsere Steuerberater sind darauf vorbereitet. Während unsere Unternehmen, die durch die Erdbeben schwer getroffen wurden und sich um den Wiederaufbau bemühen, auf neue Anreize und niedrig verzinste Kredite hoffen, belasten solche Maßnahmen unseren Erholungsprozess negativ. Wir verstehen nicht, warum die vor drei Jahren abgeschaffte vierte vorläufige Steuerperiode wieder eingeführt werden soll. Unsere Mitglieder fordern, dass diese Regelung nicht wieder in Kraft tritt. Wir haben unser Anliegen in einem offiziellen Schreiben an die Präsidentschaft und die zuständigen Ministerien übermittelt. Wir werden den Prozess weiter verfolgen.“