Sadıkoğlu: „Die einfache Methode sollte beibehalten werden“
15 September 2025 07:36 · 9 AufrufeOğuzhan Ata Sadıkoğlu, Präsident des Vorstands der Malatya Handels- und Industriekammer (MTSO), erklärte, dass der Wechsel Tausender Unternehmen von der vereinfachten Besteuerung zur regulären Besteuerung bis 2026 zu erheblichen Problemen führen werde. Er betonte, dass die Unternehmen diese Last nicht tragen könnten und forderte die Beibehaltung des alten Systems.
In Landkreisen mit mehr als 30.000 Einwohnern in Provinzen mit Großstadtstatus wird die vereinfachte Besteuerung für Unternehmen abgeschafft. Die im Amtsblatt veröffentlichte Entscheidung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft.
Gemäß der Entscheidung werden Unternehmen in den Bereichen Warenproduktion und -handel, Bauarbeiten, Kraftfahrzeugwartung und -reparatur, Restaurants und ähnliche Betriebe, Unterhaltungs- und Erholungseinrichtungen sowie städtischer Personentransport nicht mehr nach dem vereinfachten System besteuert. Diese Unternehmen unterliegen dann der regulären Besteuerung.
„DAS NEUE SYSTEM BEDEUTET EINE NEUE LAST, DIE UNTERNEHMEN HABEN NICHT DIE KRAFT, DIESE LAST ZU TRAGEN“
Präsident Sadıkoğlu betonte, dass die neue Regelung Unternehmen in Schwierigkeiten bringen werde: „Laut Informationen des Finanzamts Malatya fallen rund 7.500 Unternehmen in unserer Provinz unter die neue Regelung. Diese Unternehmen befinden sich in den Landkreisen Battalgazi, Yeşilyurt, Doğanşehir und Akçadağ, die die 30.000-Einwohner-Grenze überschreiten. Alle diese Unternehmen werden in 3,5 Monaten aus dem vereinfachten System ausscheiden und dem regulären System unterliegen. Die Umsetzung wird zu ernsthaften wirtschaftlichen Problemen für die Unternehmen führen. Die neue Regelung bringt auch zusätzliche Verpflichtungen mit sich. Unsere Gewerbetreibenden sind nicht in der Lage, diese Last zu tragen. In unserer Stadt, die von schweren Erdbeben betroffen war, kämpfen Tausende von Unternehmen immer noch ums Überleben in 21 Quadratmeter großen Containern. In einer solchen Situation wird der Übergang zu einem neuen Buchführungs- und Rechnungssystem schwierig sein. Wir fordern eine Überprüfung der Regelung und die Beibehaltung des alten Systems. Wir haben unsere Forderung offiziell an das Finanzministerium und die Steuerverwaltung weitergeleitet. Wir werden den Prozess weiter verfolgen.“